Aikido Emmendingen
Ein Dojo von Dynamic Aikido Nocquet Baden-Württemberg

Sensei John Emmerson

Sensei Emmerson studiert seit über vierzig Jahren Kampfkünste. Er begann mit Judo, das er über zwanzig Jahre ausübte, und kam Ende der sechziger Jahre zum Aikido, das später zu seiner Hauptdisziplin wurde. Zunächst trainierte er bei verschiedenen englischen Lehrern, Katsuo Chiba Sensei und Masamichi Noro Sensei.

Anfang der siebziger Jahre wurde er enger persönlicher Schüler von Meister André Nocquet Sensei, und blieb das bis zu dessen Tod im Jahr 1999. Die Begegnung mit Meister Nocquet wurde für Sensei Emmerson zum prägenden Ereignis seiner Aikido-Biographie. Von ihm erhielt er den zweiten Dan und alle weiteren Graduierungen, zuletzt 1988 den fünften Dan. Meister Nocquet hat Sensei Emmerson 1997 bei seinem letzten großen Lehrgang in Blois beauftragt, unter dem Leitmotiv „Dynamic Aikido Nocquet“ seine Tradition weiterzuführen.

Sensei Emmerson lebt heute in der Nähe von Newcastle, England, und ist Präsident und technischer Direktor der United Kingdom Aikido Union (UKAU). Außerhalb Englands unterrichtet er regelmäßig in Deutschland (Augsburg, Freiburg), Schottland (Glasgow, Dumfries), Belgien (Brüssel) und gelegentlich in Frankreich.

Interview mit John Emmerson, 5. DAN

Interview mit Sensei John Emmerson, 5. Dan, vom 16.02.2017

Das folgende Interview mit Sensei führte Natalie, nach einem gemeinsamen Training, während seines Besuches im Februar 2017, in unserem Dojo.

AVE: „Sensei Emmerson – Warum Aikido? (und nicht Judo, Karate...)“

John Emmerson: “Weil ich Aikido machen wollte, ich wollte mich etwas widmen, das ein ganzes Leben lang andauern könnte. Nachdem ich als junger Mann Judo und Karate gemacht hatte, fand ich, dass es sehr auf die Jugend ausgerichtet war, die Kraft der Jugend, die Geschwindigkeit der Jugend. Und ich wollte etwas, das bis ins Alter hinein andauern kann, so dass ich, wenn ich älter würde, immer noch damit weitermachen könnte und Aikido hat mir diese Gelegenheit gegeben.”

AVE: „Seit wieviel Jahren kommst Du in diese Region in Deutschland, nach Freiburg, Emmendingen, Denzlingen?“

John Emmerson: “Ich glaube, dass ich jetzt schon seit 20–25 Jahren hierherkomme. Ich bin mir nicht sicher, aber es ist doch schon einige Zeit inzwischen.”

AVE: „Was gefällt Dir hier am Besten?“

John Emmerson: “Oh, ich finde, es ist ein sehr schöner Teil von Deutschland. ich mag das Wetter, aber natürlich habe ich hier viele gute Freunde gewonnen, was mich ermuntert hat, Jahr für Jahr wiederzukommen.”

AVE: „Wenn Du nur einen Tipp hättest auf dem Weg, ein Shodan (Schwarzgurt) zu werden, was wäre das?“

John Emmerson: “Trainiere regelmäßig. Trainiere regelmäßig und übe immer wieder die Grundlagen. Die Grundlagen sind am Allerwichtigsten und ohne sie kannst Du nicht vorankommen. Sie müssen also zur Gewohnheit werden.”

AVE: „Mit welcher Technik oder mit welcher Sache, welcher Art von Bewegung haben Schüler die meisten Schwierigkeiten?“

John Emmerson: “Wenn wir uns alle Techniken anschauen, die hohe Anforderungen an die Koordination stellen, ist die, mit der Schüler meiner Meinung nach die meisten Schwierigkeiten haben, Yonkyo. Weil sie so ausgefeilt ist. Sie muss so präzise sein und sie funktioniert nicht immer. Das ist sie. Das ist die eine Technik, von der ich denke, dass viele Leute sie ignorieren oder damit zu kämpfen haben.“

AVE: „Und welche ist die wichtigste Technik oder die wichtigste Bewegung?“

John Emmerson: “Ich wurde immer dazu angeregt zu denken, dass Ikkyo von den Immobilisierungstechniken und Iriminage von den Wurftechniken die Grundprinzipien der Bewegungen vieler anderer Techniken in sich tragen. Obwohl sie nicht die effektivsten Techniken sind, denke ich, dass da viel Wahres dran ist, dass Ikkyo und Iriminage die beiden wichtigsten Techniken sind. Sie sind eine gute Grundlage, auf der viele Andere im Hinblick auf die Bewegungen aufbauen.”

AVE: „Wusstest Du, dass Schüler manchmal Wetten abschließen, mit welcher Technik Du einen Kurs beginnst? Wusstest Du das?“

John Emmerson: “Ich war auch mal ein Schüler. Und ich habe das auch gemacht. Manchmal lag ich richtig, manchmal falsch. Man baut eine Beziehung zu einem Lehrer auf und man lernt, wie er sein Aikido präsentiert und auf allgemeinen Kursen, wo man eine große Bandbreite an Fähigkeiten hat, wird man aufmerksam darauf, auf welche Art und Weise man seine Kurse beginnt und diese Anfänge scheinen  immer wieder die gleiche Form zu haben, weil es so eine große Bandbreite ist. Auf Vereinsebene kann das völlig anders sein. Weil man vielleicht Anfänger in einer Klasse hast und Fortgeschrittene in einer Anderen, so dass die Vermittlung des Aikidos ganz anders aussehen kann. Aber ich muss zugeben, dass viele Leute aus dieser Region, die seit zwanzig oder mehr Jahren bei mir sind, wahrscheinlich meine Eigenheiten kennen.”

AVE: „Und weißt Du immer, was Du mit uns erarbeiten wirst, bevor Du die Matte betrittst?“

John Emmerson: “Nein, das weiß ich nie. Früher habe ich Kurse lange im Voraus geplant, aber jetzt mache ich das nicht mehr. Ich glaube, ich habe inzwischen genug Erfahrung, so dass mein Unterricht spontaner sein kann. Aber wenn ich auf der Matte ankomme, schaue ich mich um und sehe die Bandbreite an Fähigkeiten und dann beginne ich hoffentlich angemessen.”

AVE: „Was motiviert Dich, diese Kunst so hingebungsvoll seit nunmehr mehr als 50 Jahren zu unterrichten?“

John Emmerson: “Ich denke, was mich antreibt, ist die Inspiration, die ich von meinem Lehrer habe. Er praktizierte Aikido fast bis zu dem Tag, an dem er starb in seinen 80er Jahren. Und ich versuche, das nachzuahmen und seine Arbeit fortzusetzen in dem Glauben, dass Aikido einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leistet. Aber als sein Schüler, auch wenn er schon seit langer Zeit nicht mehr bei uns ist, war sehr inspirierend für mich und diese Gefühle und Emotionen sind immer noch sehr lebendig in mir.”

AVE: „Wie gehst Du mit Rückschlägen auf diesem langen Weg um?“

John Emmerson: “Rückschläge? Ich lerne von ihnen. Alle Fehler, alle schwierigen Umstände, ich versuche, das Positive zu sehen und von ihnen zu lernen, damit ich sie nicht noch einmal mache. Wir haben alle Höhen und Tiefen im Leben. Und ich bin da keine Ausnahme. Aber ich versuche, alle negativen Erfahrungen auf eine positive Art und Weise zu nutzen. Und daraus zu lernen. Und sie nicht wieder zu machen. Und es danach besser zu wissen.”

AVE: „Und was denkst Du, welche Bedeutung kann Aikido für die nächsten Generationen haben, besonders in dieser kurzlebigen und technisierten Zeit?“

John Emmerson: “Wir leben, glaube ich, in einer sehr egoistischen Welt, in der die Menschen sich am Meisten um sich selbst kümmern und vergessen, dass sie Andere in ihr Leben integrieren und es gemeinsam mit ihnen leben müssen. Ich glaube, dass Aikido, aufgrund seines Wesens, durch die Art und Weise, wie wir miteinander kooperieren, uns befähigt, den Blick von unseren egoistischen Interessen zu nehmen und auf das Wohlergehen Anderer zu richten. Und ich denke, schon allein aus dieser Perspektive heraus verändert es das Denken des Einzelnen, so dass er versteht, dass es im Leben nicht nur darauf ankommt, das zu bekommen, was man will: Mit Anderen zu teilen und sich mehr um ihre Bedürfnisse, ihre Hoffnungen zu kümmern, als um die eigenen.”

AVE: „Wenn es beim Aikido nur ein Prinzip gäbe, sowohl für Weiß- als auch Schwarzgurte, welches wäre es?“

John Emmerson: “Rücksichtnahme. Rücksicht auf Andere. Kümmere Dich um Andere. Kümmere Dich um ihr Wohlbefinden, um ihre Gedanken, verstehe sie. Rücksichtnahme.”

AVE: „Wenn Du Aikido mit nur einem Wort beschreiben müsstest, falls das möglich ist, welches Wort wäre das?“

John Emmerson: “Transformation. Umwandlung von Geist, Körper und Seele. Wenn man zum Aikido kommt, lernt man, zu geben und zu nehmen, man lernt anzunehmen, man lernt in Kooperation und Harmonie mit Anderen zusammenzuarbeiten. Und das bringt, mit der Zeit, eine Veränderung der eigenen Haltung, eine Veränderung des Charakters mit sich, und dies beeinflusst uns zuerst physisch, wir verändern uns körperlich. Es kann Fitness sein, wir können Gewicht verlieren, man stärkt sich, man bewegt sich schneller, die Koordination wird besser. Das sind alles körperliche Aspekte, die sich verändern. Und dann stellt man fest, dass sich auch geistig etwas verändert. Man fängt an, anders zu denken. Probleme, die in der Vergangenheit Probleme waren, werden so klein, dass man dazu neigt, sie einfach loszulassen. Dies kann also zu einem ruhigeren und harmonischeren Leben führen. Und dann beginnt man, das Wohl und die Werte und die Moral zu sehen, die uns zum Menschen machen und man fängt an, sie wertzuschätzen. Auch in dieser Hinsicht tendieren wir dazu, uns zu verändern. Das führt, meines Erachtens, zu einem ganzheitlicheren menschlichen Wesen. Das meine ich mit Transformation.“

AVE: „Was war Dein bester Moment oder Deine beste Erfahrung auf der Tatami?“

John Emmerson: “Ich glaube, dazu muss ich wahrscheinlich 30 Jahre zurückgehen. Es war vermutlich, als ich meine Prüfung zum 4. Dan ablegte. Der beste Moment war die Anerkennung dieses Grades durch Meister Nocquet, meinen Lehrer, und sein Stolz auf mich, den er ausstrahlte, hat mich tief berührt und hatte eine tiefgreifende Wirkung auf mich.”

AVE: „Es gibt viele hoch graduierte Frauen auf der Matte. Warum ist Aikido insbesondere für Frauen so interessant?“

John Emmerson: “Ich glaube, weil sie nicht mit Männern konkurrieren müssen. In vielen der Kampfkünste, die mir begegnet sind, spielen Kraft, Geschwindigkeit, Größe und Gewicht eine zentrale Rolle. Das sind Eigenschaften, die viele Frauen nicht haben. Im Aikido zählen diese Dinge nicht so sehr. Es basiert mehr auf Können. Aikido ist weniger aggressiv und es geht weniger um Gewinnen und Verlieren. Es gibt hier eine Balance zwischen den Menschen, die miteinander üben, anstatt ein „Ich werde gewinnen und Du wirst verlieren“. Und ich glaube, dies spricht Frauen eher an, als ein vergleichender Wettkampf, der vielleicht Männern mehr liegt.“

AVE: „Wie kann Aikido die Lebensweise verändern?“

John Emmerson: “Ich glaube, wenn wir als Aikidoka in der Lage sind, uns zu ändern und über das Wohlergehen der Anderen nachzudenken, können wir das nach Außen tragen. In der Art und Weise, wie wir unsere Familien behandeln, unsere Liebsten, unsere Arbeitskollegen, unsere Freunde und andere Beziehungen und ich denke, das führt zu einem besseren Verhältnis mit diesen Menschen, denen wir im Leben begegnen, zu einem  größerem Verständnis für sie und ich glaube auf diese Weise kann Aikido der Gesellschaft viel Gutes bringen.

AVE: „Was denkst Du, für wie lange wirst Du in Deiner Zukunft Aikido machen?“

John Emmerson: “Ich? Solange die Gesundheit es zulässt, werde ich mit Aikido weitermachen. Manchmal ist es schwierig. Aber ich mache jetzt schon seit sehr langer Zeit Aikido und ich hoffe, es liegen noch ein paar Jahre vor mir.”

AVE: „Das hoffen wir auch! Danke, Sensei, für dieses Interview.“

Interview with Sensei John Emmerson, 5th Dan, 16th of February, 2017

AVE: “Sensei Emmerson – Why Aikido (and not Judo, Karate...)?”


Emmerson: „Because I wanted to do Aikido, I wanted to devote myself to something that could last an entire lifetime. Having done Judo and Karate as a young man, I found that it was very oriented towards youth, the strength of youth, the speed of youth. And I wanted something that could last for older life, while as I got older I could still continue to do that and Aikido provided me with that opportunity.“


AVE: “Since how many years are you coming to this region?”


Emmerson: „I would think, that I've been coming here now for about 20–25 years. I´m not sure exactly, but it´s quite some time now.“


AVE: “What do you like here the most?”


Emmerson: „Oh, I think, it´s a very nice part of Germany. I like the weather, but obviously I´ve made a lot of good friends here which has encouraged me to come back year after year.“


AVE: “If you only had one tip on the way to become a shodan, what would that be?”


Emmerson: „Train regularly. Train regularly and practise over and over again the basics. The basics are most important and without them you cannot advance. So, they’ve got to become habitual.“


AVE: “Which technique do students have the most problems with?”


Emmerson: „If we look at all techniques that require a high degree of coordination, the one that I find students have the most difficulties with is Yonkyo. Because it´s so refined. It has to be so precise and it doesn´t work all of the time. That´s the one. That´s the one technique I find that many people ignore or struggle with.“


AVE: “And which one is the most important technique?”


Emmerson: „I was always brought up to think that Ikkyo of the immobilisation techniques and Irimi nage for the throwing techniques carry the basic principles of the movements of many of the other techniques. While they are not the most effective techniques, I think there´s a very strong element of truth in that, that Ikkyo and Irimi nage are the two most important techniques. They are a good foundation on which many others are built from a movement perspective.“


AVE: “Did you know that students sometimes make bet with which technique you’ll open up the course? Did you know that?”


Emmerson: „I was a student once too. And I did that too. Sometimes I was right, sometimes I was wrong. You build up a rapport with an instructor and you get to know how he portrays his Aikido and on general courses where you have such a wide range of ability, you tend to sort of start your courses and they tend to have the same format over and over again, because it´s such a wide range. In club level, it can be entirely different because you have perhaps beginners in one class, advanced people in another class, so that the delivery of the Aikido can be quite different. But I must admit, many people in this area having been with me for twenty odd years will probably know my idiosyncrasies.”


AVE: “And do you always know, what you´re going to work on with us, before you enter the mat?”


Emmerson: „No, I never know that. I used to plan courses well in advance, but now I don´t do that. I think I´ve got sufficient experience, that my tuition could be more spontaneous. But when I do arrive on the mat I tend to look down and see the range of ability and then start hopefully appropriately.“


AVE: “What motivates you, to do this art so devotedly for more than 50 years now?”


Emmerson: „I think, the thing that keeps me going is the inspiration that I have from my instructor. He practised Aikido almost to the day he died in his 80s. And I try to emulate that and continue his work in the belief that Aikido brings to society a positive contribution. But as his pupil, although he´s been gone now a long time, he was very inspiring for me and those feelings and emotions are still very much alive inside me.“


AVE: “How do you deal with setbacks on this long journey?”


Emmerson: „Setbacks? I learn from them. All mistakes, all difficult circumstances, I try to look at the positive and learn from them, so that I don´t make them again. We all have ups and downs in life. And I´m no exception. But I try to utilize all negative experiences in a positive way. And learn from them. And not to make them again. And learn better.”


AVE: “And what do you think, what meaning could Aikido give to the next generations, especially in this short-living and technical time?”


Emmerson: „We are living in a very sort of, I think, selfish world where people care mostly about themselves and forget that they have to integrate and live lives with others. I think Aikido because of its very nature, the manner in which we cooperate with one another, enables us to take the focus off our selfish interests and look at the welfare of others and I think from that perspective alone, it changes the thinking of the individual to understand that there´s more to life than just getting what you want: Sharing with others and caring more for their needs, their hopes rather than your own.”


AVE: “If there was only one principal, for both white- and black belts, what would that be?”


Emmerson: “Consideration. Consideration for others. Care for others. Care for their welfare, for their thoughts, understand them, consideration.”


AVE: “If you had to describe Aikido in only one word, if that's possible, what word would that be?”


Emmerson: “Transformation. Transformation of mind, body and soul. When you come into Aikido you learn to give and take, you learn to receive, you learn to work in cooperation, in harmony with others. And that brings, in time, a transformation of attitude, of character, and this affects us first physically, we change physically. It can be fitness, we can lose weight, you strengthen yourself, you move a little bit faster, you learn to coordinate a little bit. There are all these physical aspects that come about. And then you find that your mental side is changing as well. You´re starting to think different. Problems that were problems in the past are so small, that you tend to let them go. So you tend to lead a calmer, a more harmonious life. And then you start to look at the welfare and the values and the morals, that really make us human and start to treasure those. So, that tends to transform in ourselves as well. That, for me, brings a more holistic human being. That´s what I mean by transformation.”


AVE: “What was your best moment or your best experience on the tatami?”


Emmerson: “I think, I have to go back probably thirty years for my best moment. It was possibly when I took my fourth Dan examination. The best moment was the acknowledgement of that grade by Master Nocquet, my teacher and his pride that emanated and radiated from him for me, was very very humbling and it had a very profound effect upon me.”


AVE: “There are also a lot of high ranking women on the mat. Why is Aikido so interesting especially for women?”


Emmerson: “I think, because they don´t have to compete with men. In many of the martial arts that I have encountered, strength, speed, size, weight all these make great contributions. And this is, where a woman, unfortunately, doesn´t have those attributes. In Aikido those tend not to count for too much. It´s more skill based. And it´s less aggressive and less win and lose. There´s a balance here between the people that practise rather than a sort of “I will win, you will lose”. And I think this appeals to women rather than a competitive nature, that perhaps man is more competitive than a woman.”


AVE: “How can Aikido change the way of life?”


Emmerson: “I think as Aikidoka, if we are able to transform and think about the welfare of others, we can take that into our outside world. In the manner in which we can treat our families, our loved ones, our work colleagues, our friends and other relations and I think you will have a better rapport with these people that we meet in life, a greater understanding for them and I think in that way Aikido can do an awful lot of good in society.”


AVE: “So, what do you think, for how much time will you do Aikido in your future?”


Emmerson: “For me? As long, as health prevails, I will continue to do Aikido. Sometimes it´s difficult. But I´ve been doing Aikido now for a very long time and I hope a few more years lie ahead of me.”


AVE: “We hope this too! Thank you, Sensei, for this interview.”

Sensei John Emmerson auf Youtube

 
© 2014 Aikido-Verein Emmendingen